Prävention

Die Kurparkklinik Dr. Lauterbach-Klinik GmbH Bad Liebenstein führt im Rahmen der Gesundheitsförderung nachfolgende Präventionsmaßnahmen in der Klinik durch:

 

Primärpräventionsmaßnahmen gemäß § 20 SGB V

 

Sekundär- und Tertiärpräventionsmaßnahmen gemäß § 43 SGB V

 

Präventionsprogramm für Mitarbeiter gemäß §31 SGB VI *

 

* Präventionsprogramm für Mitarbeiter mit drohenden oder bestehenden gesundheitlichen Problemen gemäß §31 SGB VI der Deutschen Rentenversicherungsträger (DRV) und dem Regionalverbund Ost.

Alle Kursleiter unserer Rehaklinik erfüllen die

Voraussetzungen und Anforderungen zur Durchführung

der Präventionskurse nach § 20 SGB V.

Primärpräventionsmaßnahmen gemäß § 20 SGB V

Primärprävention ist der grundlegendste Bereich des medizinischen Teilgebietes Prävention.

Primärprävention beinhaltet Maßnahmen, die vor Eintreten einer Erkrankung eingesetzt werden, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern oder zu verzögern. Primärprävention hat die Gesundheitsförderung und die Erhaltung der Gesundheit des (noch) gesunden Patienten zum Ziel.

Unterscheiden lassen sich zwei primärpräventive Maßnahmen. Maßnahmen, die direkt kausal der Verhütung einer bestimmten Krankheit zugeordnet werden können, zum Beispiel eine Schutzimpfung. Maßnahmen, die dazu beitragen die Gesundheitskompetenz des Einzelnen zu stärken, um diese weise Krankheiten zu verhüten.

Die Kurparkklinik und Rehaklinik für Prävention Dr. Lauterbach in Bad Liebenstein in Thüringen bietet primärpräventive gesundheitsfördernde Kurse an. Die Präventionskurse entsprechen den Kriterien des Leitfadens Prävention - Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von §§ 20 und 20a SGB V. Die in unserer Klinik durchgeführten Kurse sind von der zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert und anerkannt. Ebenso erfüllen alle Kursleiter die fachlichen Voraussetzungen zur Durchführung der Kurse gemäß § 20 SGB.

Unsere Präventionskurse

  • Entspannungstraining – aktive Entspannung für Körper und Geist - Muskelentspannung, Atemübung und Selbstentspannung
     
  • Präventive Rückenschule –Rücken- und bedarfsgerechtes Bewegungsverhalten
     
  • Herz-Kreislauf-Training – z.B. Nordic Walking, Medizinische Trainingstherapie
     
  • Ernährungsberatung
     
  • Wassergymnastik/Aquafitness – Wasser ist Leben – aktive Bewegung in herrlich warmen Wasser
     
  • Babyschwimmen – viel Spaß für Kinder und Eltern – die Motorik, Koordination und das Immunsystem werden gestärkt
     
  • Medizinische Trainingstherapie - Muskelaufbautraining an Sequenztrainingsgeräten entsprechend eines individuell erstellten Trainingsplans

Die Teilnahme an unserem Kurssystem ist ganz einfach!

  1. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Höhe des Zuschusses zu dem von Ihnen gewählten Kurs.
     
  2. Sie kaufen eine Kurskarte und absolvieren 10 Einheiten im offenen oder geschlossenen Kurssystem.
     
  3. Am Kursende erhalten Sie vom Kursleiter eine Teilnahmebestätigung.
     
  4. Die Teilnahmebestätigung und den Kaufbeleg reichen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse zur Bezuschussung des Kurses ein. Der Zuschuss wird Ihnen direkt von der Krankenkasse auf Ihr Konto erstattet.
     

Für AOK PLUS-Versicherte ist die Teilnahme noch einfacher. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer AOK PLUS-Geschäftsstelle über einen „Gutschein für ein AOK PLUS-Gesundheitsangebot“ – Ihre AOK PLUS zahlt den kompletten Kurs für Sie.

Die AOK PLUS ist unser Partner für den Gesundheitskurs „Junge Familie“. Weitere Informationen und Angebote zur AOK PLUS finden Sie www.aokplus-online.de


Sekundär- und Tertiärpräventionsmaßnahmengemäß § 43 SGB V

Die Kurparkklinik Dr. Lauterbach führt im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen Sekundär- und Tertiärpräventionsmaßnahmen durch.

Sekundärprävention

Sekundärprävention beinhaltet Maßnahmen, die im Frühstadium einer Krankheit eingesetzt werden, um in den Entstehungsprozess einer Krankheit einzugreifen. Sekundärprävention hat die Früherkennung von Krankheiten und die Eindämmung ihres Fortschreitens zum Ziel. Dazu gehören auch die frühzeitige Beeinflussung von Risikofaktoren. 

Tertiärprävention

Tertiärprävention beinhaltet Maßnahmen, die nach einer Akutbehandlung oder Manifestation eingesetzt werden, um Folgeschäden, Rückfälle und chronische Krankheitsverläufe zu vermeiden. Die Maßnahmen der Tertiärprävention decken sich weitgehend mit dem Begriff der Rehabilitation.  

Sekundär- und Tertiärprävention ist insbesondere für Patienten mit folgenden manifesten Krankheitssymptomen oder Risikofaktoren beziehungsweise chronisch degenerativen Krankheiten geeignet:

  • Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Bluthochdruck)
  • metabolisches Syndrom (z.B. Übergewicht)
  • Muskel- und Skeletterkrankungen (z.B. Rückenbeschwerden)

Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen

Die Kurparkklinik Dr. Lauterbach führt im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen Sekundär- und Tertiärpräventionsmaßnahmen durch.

Soweit STP-Leistungen medizinisch notwendig sind, werden sie von Ihrem behandelnden Arzt auf Antrag verordnet. Bitte vereinbaren Sie unmittelbar nach der Beratung bei Ihrem Arzt einen Termin bei Ihrer Krankenkasse. Nach Bewilligung des Antrages durch die Krankenkasse unterstützen wir Sie gerne bei der Durchführung der STP-Maßnahme in unserer Klinik.

Sollten Sie zu den STP-Leistungen in unserer Klinik noch Fragen haben, steht Ihnen unsere kompetente Physiotherapeutin und Präventionsfachkraft gerne zur Verfügung.


Präventionsleistungen gemäß § 31 SGB VI DRV

Präventionsleistungen der Deutschen Rentenversicherung

Eine frühzeitig einsetzende Prävention dient dem Ziel der Sicherung einer dauerhaften Beschäftigungsfähigkeit. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung der Verlängerung der Lebensarbeitszeit der Beschäftigten und der Zunahme an chronischer Krankheiten von großer Bedeutung.

Die Kurparkklinik und Rehaklinik Dr. Lauterbach Bad Liebenstein ist eine von den Rentenversicherungsträgern Regionalverbund Ost anerkannte Präventionseinrichtung zur Durchführung von ambulanten und stationären Leistungen der Deutschen Rentenversicherung gemäß § 31 SGB VI.

Immer mehr Arbeitgeber erkennen den Nutzen und die Wichtigkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung und suchen professionelle Kooperationspartner zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit ihrer Beschäftigten.

Das eigens dafür in unserer Klinik entwickelte „Präventionsangebot Rücken“ richtet sich gezielt an aktiv Beschäftigte im Erwerbsleben, bei denen aus drohenden oder bestehenden gesundheitlichen Gründen ein Bedarf besteht.

So nehmen Sie an dem "Präventionsangebot Rücken" teil.

  1. Gesprächstermin beim Betriebsarzt oder Haus- und Facharzt zur Beantragung der Präventionsleistung vereinbaren (Antragsformulare für den Arzt befinden sich auf Website der DRV)
  2. Bewilligung der Leistung durch die DRV
  3. Information an den Arbeitgeber im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  4. Terminvereinbarung mit unserer Präventionseinrichtung

Weiterhin können Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über mögliche Präventionen und Präventionsleistungen  informieren.

Nähere Informationen zum "Präventionsangebot Rücken" entnehmen Sie bitte dem Flyer im Download-Bereich. Bei Fragen zu unserem Präventionsangebot steht Ihnen unsere Präventionsfachkräfte gerne beratend zur Seite. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Im Mittelpunkt unserer Klinik

steht der Mensch mit seinen

körperlichen und seelischen Bedürfnissen.